jeden Tag eine neue Seite aufschlagen …

Mutige Bücher …

… brauchen Zeit.

Und für diese beiden Bücher habe ich mir besonders viel Zeit genommen:

Vor zwanzig Jahren begann die Arbeit am Roman “Der Hütejunge”  – entstanden aus Gesprächsprotokollen mit Zeitzeugen des Dritten Reichs, wurde aus dieser Arbeit eine Art Lebensprojekt, an dem ich immer wieder arbeitete – auch wenn kein Verlag Interesse zeigte. Es ist wahrscheinlich kein Zufall, dass dieses Buch gerade jetzt erscheint. Die Zeit ist reif dafür. Ein Danke an den cmz-Verlag, der ein wunderschönes Buch geschaffen hat, auf das ich  sehr stolz bin. Natürlich hat es auch einen Platz auf Facebook.

Zeit genommen habe ich mir auch für mein zweites Projekt: Drei Monate verbrachte ich im Rahmen eines Arbeits- und Residenzstipendiums im Schwarzwald. In Eisenbach habe ich konzentriert an einem Roman gearbeitet, der sehr spannend und sehr politisch sein wird. Auch für diese Geschichte habe ich lange einen Verlag gesucht. “Zu brisant”, hörte ich immer wieder. Ist es ein Zufall, dass der Roman nun von einem rein weiblichen Team herausgebracht wird? Ich werde berichten.

Mein Tagebuch aus Eisenbach findet sich online als “Mundart-Misch-Maschine” auf meinem Blog. Aktuelles aus dem Autorinnenleben findet sich auf meiner Facebook-Seite.  Im September bin ich von meiner sechswöchigen Rad-Reise durchs Baltikum zurück und dann wieder mit Lesungen unterwegs. Natürlich ist der “Hütejunge” mit dabei. Aber auch Krimi und Weihnachtsgeschichten kommen nicht zu kurz!

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Entdecken. Stöbern. Lesen.

2010 traf ich eine folgenschwere Entscheidung: Ich kündigte meine Stelle im Krankenhaus, ließ neue Visitenkarten drucken und stürzte mich hinein in mein neues Leben als Autorin. Vorher war ich Ärztin, Therapeutin und Dozentin, immer ehrenamtlich aktiv, und gar nicht so nebenbei war ich, bin ich und werde es bleiben: Mutter. Ein erfülltes, buntes und spannendes Leben – aber trotzdem … irgendetwas fehlte. Nämlich genügend Zeit zum Schreiben. Und so traf ich diese Entscheidung, die mein Leben auf den Kopf stellte – oder auf die Füße. Herz über Kopf, wie man so schön sagt. Ich habe es noch keinen einzigen Augenblick lang bereut, habe ich doch jetzt den schönsten Beruf der Welt! Mittlerweile sind einige Bücher entstanden. Denn ich schreibe, wie ich atme – jeden Tag und jede Nacht … manchmal auf Papier, viel öfter noch in Gedanken.

Aus Gedanken wurden Worte und aus Worten Sätze. Aus Träumen wurden Bücher, aus Alpträumen Thriller – ich lade Euch ein, auf meiner Seite zu stöbern und auf Entdeckungsreise zu gehen!  Über Fragen freue ich mich und beantworte gern Eure Briefe, ganz egal ob auf Papier oder als Mail.

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Mit jeder Seite, die wir aufschlagen, öffnet sich eine neue Welt: Fremde Länder. See- oder Seelen-Landschaften. Abgründe.

Liebe (oder was sich dafür hält). Und es darf auch gelacht werden!

***

Nicht nur nachts im Schlaf, auch tagsüber erlaube ich mir zu träumen. Denn alle meine Geschichten wurzeln in Träumen.

Wunschträume oder Albträume? Das entscheiden meine LeserInnen. Ansonsten gilt, was schon der unvergleichliche E. A. Poe sagte:

 

“All that we see or seem
Is but a dream within a dream.”