jeden Tag eine neue Seite aufschlagen …

Für mich als Autorin ist es immer ein wenig gruselig, wenn die Realität meine Geschichten einholt – oder sogar überholt. Bei PANDEMIA könnte dies der Fall sein. In dieser Geschichte male ich ein Szenario aus, das sich mit dem urmenschlichen Bedürfnis nach Kontakt auseinandersetzt: Was wähle ich? Isolation oder Kommunikation? Die Beantwortung dieser Frage entscheidet über Leben und Tod.

Aber auch die anderen Geschichten haben es in sich – Impressionen und eine Leseprobe findet Ihr unter diesem Link (oder Click aufs Cover)

Mutige Bücher …

… brauchen Zeit.

Und für diese beiden Bücher habe ich mir besonders viel Zeit genommen:

Vor zwanzig Jahren begann die Arbeit am Roman „Der Hütejunge“ – entstanden aus Gesprächsprotokollen mit Zeitzeugen des Dritten Reichs, wurde daraus eine Art Lebensprojekt, an dem ich immer wieder schrieb – auch wenn Verlage erst spät Interesse zeigten. Es ist jedoch kein Zufall, dass dieser Roman gerade jetzt erscheint. Die Zeit ist reif dafür. „Ein Buch für jeden, der von lieblosen Historienschinken die Nase voll hat und lieber echte Geschichte liest.“ (Wolfgang Pichler in einer Rezension im Bonner Generalanzeiger)

Zeit genommen habe ich mir auch für mein zweites Projekt: Vier Jahre recherchierte ich zu den Themen Radikalisierung und Terrorgefahr. Herausgekommen ist ein ebenso spannender wie aktueller Roman: „Töchter des Todes“ kommt der Realität manchmal näher, als mir lieb ist.

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Entdecken. Stöbern. Lesen.

2010 traf ich eine folgenschwere Entscheidung: Ich kündigte meine Stelle im Krankenhaus und stürzte mich in mein neues Leben als Autorin. Vorher war ich Ärztin, Therapeutin und Dozentin, immer ehrenamtlich aktiv, und gar nicht so nebenbei war ich, bin ich und werde es bleiben: Mutter. Ein erfülltes, buntes und spannendes Leben – aber trotzdem … irgendetwas fehlte. Nämlich genügend Zeit zum Schreiben. Und so traf ich diese Entscheidung, die mein Leben auf den Kopf stellte – oder auf die Füße. Herz über Kopf, wie man so schön sagt. Ich habe es noch keinen einzigen Augenblick lang bereut, habe ich doch jetzt den schönsten Beruf der Welt! Mittlerweile sind einige Bücher entstanden. Denn ich schreibe, wie ich atme – jeden Tag und jede Nacht … manchmal auf Papier, viel öfter noch in Gedanken.

Aus Gedanken wurden Worte und aus Worten Sätze. Aus Träumen wurden Bücher, aus Alpträumen Thriller – ich lade Euch ein, auf meiner Seite zu stöbern und auf Entdeckungsreise zu gehen!  Über Fragen freue ich mich und beantworte gern Eure Briefe, ganz egal ob auf Papier oder als Mail.

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Mit jeder Seite, die wir aufschlagen, öffnet sich eine neue Welt: Fremde Länder. See- oder Seelen-Landschaften. Abgründe.

Liebe (oder was sich dafür hält). Und es darf auch gelacht werden!

***

Nicht nur nachts im Schlaf, auch tagsüber erlaube ich mir zu träumen. Denn alle meine Geschichten wurzeln in Träumen.

Wunschträume oder Albträume? Das entscheiden meine LeserInnen. Ansonsten gilt, was schon der unvergleichliche E. A. Poe sagte:

„All that we see or seem
Is but a dream within a dream.“