09/19 2020

Die Lust zu leben und die Last der Toten

Tag 27 – 29 unserer Donauradreise: von Kopački Rit bis Novi Sad

Kroatien empfängt uns mit einem Friedhof und – Nektarinen. Die Nektarinen erhalten wir durch den Maschendrahtzaun einer Obstplantage gereicht. Kiloweise – wir wissen kaum, wo wir sie verstauen sollen. Mit großem Hallo winken uns alle hinterher, als wir weiterfahren wie auf rohen Eiern, um die überreife Fracht nicht zu gefährden.

Am Rande des Sportplatzes von Duboševica machen wir Pause. Der alte Teil des Dorffriedhofs wirkt wie aus der Zeit gefallen. Wie hilfesuchend lehnen sich die Grabsteine aneinander und die meisten Gräber werden schon längst nicht mehr gepflegt. Es berührt die Seele, die Fotos auf den angeschlagenen Emailletafeln zu betrachten. Bauerngesichter mit weit aufgerissenen Augen und erstarrter Mimik lassen ahnen, wie es damals war, als man nur ein- oder zweimal im Leben fotografiert wurde.

Joachim wird ungeduldig – es ist Zeit zur Weiterfahrt. Außerdem findet er die Gegenwart der Toten bedrückend. Er ahnt bereits, was uns erwartet. 2017 führte uns der (Rad)Weg bereits einmal durch Ost-Slawonien. Wir erlebten, wie die Menschen dort in einer Erstarrung leben, die sich seit den Jugoslawienkriegen wie ein böser Zauber über die Dörfer gelegt hat. Ein menschengemachter Zauber aus Nationalismus, Hass und ethnischer Vertreibung, der historische Argumente in den Kriegen aus vielen Jahrhunderten sucht – Familiengeschichten, in denen sich seit Generationen ein Trauma an das andere reiht, wo geschwiegen wird um Täter oder Opfer zu schützen – und beides oft nicht mehr klar voneinander zu trennen ist. Wo Mythen wuchern und Heldengeschichten darüber hinwegtäuschen sollen, wie erbärmlich das eigene Leben ist. All dies geht uns durch den Kopf, als wir – wieder einmal – durch kriegszerstörte Dörfer fahren. Höfe, deren Tore vermutlich 1991 mit Schloss und Kette verrammelt wurden. Ob der dazu passende Schlüssel heute in einer Schublade in Deutschland oder Österreich liegt? Ob die Nachkommen überhaupt wissen, dass der Hof noch steht? Oder ob sie schon vor Jahren aufgegeben haben das Schild zu erneuern, auf dem alles zu einem Spottpreis zum Verkauf angeboten wird? Sonne und Regen haben die ausländische Handynummer längst unleserlich gemacht und wenn erst das Dach einbricht, holt sich die Natur die Gebäude wieder zurück.

Aber war es nicht immer die Natur, die uns in solchen Situationen tröstete? Wir finden den Wegweiser nach Kopački rit – der Abstecher durch eines der größten Sumpfgebiete Europas ist als Radweg ausgeschildert und wir freuen uns, dass wir der Tristesse der Dörfer entrinnen können.

Der Radweg erweist sich als grob geschotterter Damm. Wir rattern mit schmerzenden Handgelenken die ersten zehn Kilometer und Joachim gibt – blind und taub vor lauter Schotterfrust – ziemlich Gas um den „Sch*weg“ endlich hinter sich zu bringen. Ich bin auch frustriert, aber aus einem anderen Grund: „Bleib doch endlich mal stehen“, brülle ich in den höchsten Tönen und muss den Elektromotor hochschalten, um meinen Mann mit seinem Raketenantrieb einzuholen. „Stehenbleiben! Gucken! Hören! Verdammt nochmal!“ – Es wirkt.

Nachdem das Rattern, Klappern und Vibrieren aufhört, fühlen wir uns wie in einem riesigen 360-Grad-Kino, dessen Leinwand sich auf einmal auftut, um uns zu schlucken. Zuerst ist es einfach nur still. Dann erwacht das Rascheln und Sausen des Röhrichts. Die Augen gewöhnen sich an das flirrende Licht in den Baumkronen, nehmen Einzelheiten wahr, Abstufungen zwischen Grün und Silber, wenn der Wind in die Blätter fährt und die Unterseiten nach oben kehrt. Ein Schwarm Bienenfresser nähert sich und als wir weiterfahren, begleiten sie uns mit ihren kullernden Rufen und ihrem Geschwätz über fast zehn Kilometer. Immer wieder lösen sich einzelne Vögel aus der Gruppe und fliegen dicht neben uns her, um uns neugierig zu beobachten.

Hier zum Reinhören die Rufe der Bienenfresser: https://www.deutsche-vogelstimmen.de/bienenfresser/

In sicherem Abstand überqueren ein paar Wildschweine den Damm. Wir kommen nur langsam voran. Immer wieder bleiben wir stehen und staunen. Grau- und Silberreiher kennen wir auch von den heimischen Wiesen; den Purpurreiher sehen wir hier zum ersten Mal – und dazu noch einige Reiherarten, die wir nicht bestimmen können. Man spürt deutlich, dass die Natur am besten zurechtkommt, wenn man sie einfach nur in Ruhe lässt. Flussseeschwalben flitzen vor uns quer über den Weg. Jede einzelne trägt einen silbernen Schnurrbart aus zappelnden kleinen Fischchen, mit denen sie ihre Jungen füttern. Erst später erfahre ich, dass diese schönen Vögel, die an der Donau brüten und in Afrika überwintern, durch den Klimawandel zunehmend ihre Brutgebiete verlieren.

Mit unseren Handys sind die Möglichkeiten zum Fotografieren begrenzt. Hier ein Originalbild eines Storchenschwarms und ein Schnappschuss der Wildschweine:

Klar sind wir stolz auf diese Bilder – aber unsere LeserInnen haben etwas Besseres verdient 😉 Deshalb hier bessere Aufnahmen, die woanders entstanden sind, aber ziemlich genauso, sah es aus.

Aber nun haben wir ein anderes Problem: Wir haben unterschätzt, wie lange wir uns hier aufhalten werden. Es ist heiß und der Damm liegt in der prallen Sonne. Unsere vier Liter Wasser sind längst getrunken und obwohl wir von Wasser umgeben sind, gibt es keine Möglichkeit die Vorräte aufzufüllen. Die Online-Karte zeigt ein Forsthaus, aber das ist unbewohnt. Durst ist schlimmer als Gegenwind und so entschließen wir uns schweren Herzens wieder schneller zu radeln, um endlich eine Wasserstelle zu finden. Insgesamt ist die Strecke über den Damm 40 Kilometer lang und wir haben erst die Hälfte geschafft. Irgendwann sehen wir rechts, unterhalb des Damms Fahnen flattern. Wo Fahnen gehisst sind, sind auch Menschen, denken wir und fahren ab. Wir hören Musik und Gelächter. Unten liegt eine Art Gehöft und dort wird gefeiert. Neben dem Eingangstor finden wir einen Brunnen mit Wasserhahn. Bevor wir die Flaschen auffüllen, frage ich lieber mal und spreche einen Mann an, der uns mit viel Gestik den Wasserhahn verbietet und aufs Gelände komplimentiert. Wir geraten mitten hinein in eine Party – offensichtlich ein Betriebsausflug der örtlichen Polizeidienststelle. Man ist schon beim feuchtfröhlichen Teil angekommen, aber für uns öffnen sie den Kühlschrank und bewirten uns mit allem, was vom Buffet noch übrig ist. So viel sei verraten: Es war ziemlich fleischlich und viel zu viel. Die obligatorischen Schnäpse lehnen wir im Hinblick auf Hitze und Fahrtauglichkeit ab (dafür müssen Polzisten doch Verständnis haben, oder? Haben sie aber nicht.) Die Wasserflaschen werden aus sauberer Quelle aufgefüllt und wir kriegen noch zwei große Mineralwasserflaschen obendrauf gepackt – und zwar obendrauf auf die restlichen überreifen Nektarinen, aber daran denken wir in dem Moment nicht.

Dann geht die Reise weiter. Kurz vor dem Nationalparkzentrum kreist ein riesiger Schwarm aus Schwarz- und Weißstörchen über uns und ich könnte schreien vor Glück. Vierzig Kilometer Schotterpiste in sengender Hitze und mir tut alles weh – aber am liebsten würde ich umdrehen und alles noch einmal fahren!

Völlig euphorisiert radeln wir weiter und haben jetzt auch noch Rückenwind! Es läuft so toll, dass wir am geplanten Campingplatz vorbeisausen und ihn einfach verpassen. Erst vor Osijek bemerken wir unseren Fehler. Aber nach 105 Kilometern und einem sehr zweifelhaften Wetterbericht für morgen haben wir uns ein Bett mehr als verdient. So gönnen wir uns zur Abwechslung mal ein festes Dach überm Kopf und sind vom Street-Hostel und seiner netten Mannschaft so begeistert, dass wir es gern weiterempfehlen: https://www.facebook.com/hostelstreetosijek

Osijek ist eine der größeren Städte in Kroatien und es gibt dort eine Universität, weswegen das abendliche Stadtleben quirlig und auf angenehme Weise von jungen Menschen geprägt ist. Die Orientierung fällt uns ein wenig schwer, was auch daran liegen mag, dass Osijek drei voneinander unabhängige Stadtzentren hat: Die Festung (Tvrđa) mit der eigentlichen Altstadt, die Unterstadt (Donji Grad) und die Oberstadt (Gornji grad), wo wir herumspazieren. Irgendwann landen wir auf einem zentralen Platz, der von Straßenbahnen umkreist wird (übrigens die älteste Straßenbahnlinie Kroatiens!). Auf dem Platz Trg Ante Starčevića steht eine Statue des Publizisten und Gründers der nationalistischen „Partei des Rechts“. Die 1990 gegründete Nachfolgepartei HSP, die offen faschistisch und rechtsextrem auftritt, ist heute nahezu bedeutungslos.

Von Politik und Nationalismus haben wir für heute jedoch die Nasen gestrichen voll. In abgemilderter Form holt uns die Thematik dann doch noch in einer Pizzeria ein, als wir das Halbfinale der Champions League auf Großbildschirm anschauen. Wer glaubt, dass die Deutschen fußballverrückt sind, war noch nie in Kroatien! Zwei deutsche Vereine gegen zwei französische und beide Spiele enden 0:3. Einmal gewinnen die Deutschen und einmal die Franzosen. Diese perfekte Balance wäre in einem erfunden Text überkonstruiert, wirkt aber in der Realität wie eine versöhnliche Pointe dieses Tages.

Der nächste Vormittag wird erzwungenermaßen gemütlich, da es wie aus Kübeln regnet. Bei der gestrigen Fahrt habe ich einen ziemlichen Sonnenbrand erwischt, bin also ganz froh um den bedeckten Himmel. Wir packen in aller Gemütsruhe unser Zeug und es regnet, wir gehen Kaffeetrinken und es regnet, also entschließen wir uns zum Besuch des Marktes, wo wir solange bleiben, bis es endlich aufklart.

Die Ausfahrt geht auf einem funkelnagelneuen Radweg komfortabel vonstatten – leider endet dieser am alten Hafen (wird aber weitergebaut). Als wir uns mit den schwer bepackten Rädern in den rasanten Verkehr auf der Landstraße wagen, fühlen sich einige Autofahrer ziemlich belästigt, aber wir schalten auf stur, genießen den Rückenwind und kommen trotz hügeliger Gegend gut voran.

Auch heute sehen wir Kriegsschäden, aber direkt daneben auch viele Neubauten. Das Bild ist gemischt und positiver als gestern. Wir besichtigen eine Kirche, die neu renoviert und ausgemalt wird und landen auf dem Innenhof eines Herrenhauses, das sich als Bischofssitz entpuppt – Der Zutritt ist eigentlich verboten, aber wir dürfen fotografieren und bekommen nette Worte mit auf den Weg.

Am frühen Abend erreichen wir Vukovar. Die kleine Stadt nahe der serbischen Grenze wurde 1991 für 87 Tage belagert. In dieser Zeit schlugen bis zu 8.000 Granaten täglich ein und zerstörten den Ort fast völlig. Schloss Eltz (Dvorac Eltz), einer der repräsentativsten Barockbauten Kroatiens und einige der Häuser mit Laubengängen in der Altstadt sind sehr aufwändig restauriert worden. Der komplett zerschossene Wasserturm blieb als Mahnmal stehen. Zwischen Altstadt und Schloss Eltz ist ein neuer Stadtteil entstanden mit glatten, gesichtslosen Häusern, einer Shopping-Mall und großem Kino. Wir erfahren, dass dort alles komplett zerstört war und wieder neu aufgebaut wurde.

Die neue Brücke mit der Marmorbüste eines lachenden jungen Mannes erinnert an Jean-Michel Nicolier, ein junger Franzose, der sich freiwillig als Söldner meldete und nach der Eroberung der Stadt am 20. November 1991 zusammen mit über 200 anderen Gefangenen und Patienten beim sogenannten „Krankenhausmassaker“ ermordet wurde. Ich denke zurück an meine Patienten, damals in Zürich, als ich in einer Suchtberatungsstelle arbeitete. Einige von ihnen nahmen ihren kompletten Jahresurlaub oder verschwanden einfach ohne Abschied, um in ihrer Heimat zu kämpfen. Serben, Kroaten, Bosniaken – mir wurde schwindelig, wenn sie versuchten mir, ihre Allianzen oder Feindschaften zu erklären. Nicht alle kehrten zurück. Diejenigen, die zurückkamen, wollten unter gar keinen Umständen über das Erlebte sprechen und fast alle hatten wieder schwerste Suchtprobleme.

Es wird dunkler und wir laufen immer noch ziellos in der Stadt umher. In einer Toreinfahrt ein großformatiges Graffito von Dinamo Zagreb. Eine Tür führt in eine Art Kellerbar, aber es scheint kein normales Lokal zu sein. Ich frage, ob ich dort fotografieren darf; ein etwa 30-jähriger Mann in schwarzem Hoodie schüttelt den Kopf, kommt dann raus und will wissen, warum wir uns dafür interessieren. In der dunklen Toreinfahrt entspinnt sich ein seltsames Gespräch. Unsere Gesichter bleiben im Dunklen, wir vermeiden es, uns in die Augen zu schauen. „Ja, ich bin Hooligan“, sagt er. „Und ich bin stolz darauf!“ Glücklicherweise haben wir gestern die Fußballspiele gesehen und finden auf diese Weise leichter ins Gespräch. Arbeitslosigkeit? Perspektivlosigkeit und Abwanderung? Er lacht verächtlich: „Wer Arbeit will, findet welche.“ Über die Bezahlung sagt er nichts. Was ihm wichtig ist? Der Fußball. Natürlich. Reisen, so wie wir? – „Nein, eher nicht. Die jungen Leute wollen sowieso nur am Strand liegen und coole Fotos posten. That’s it.“ Wie wäre es mal, über den nationalen Tellerrand zu schauen – um etwas mehr über die eigene Identität rauszufinden – zum Beispiel darüber, welche Bedeutung Europa für die junge Generation hat … ich zögere … haben könnte? – „Fußball“, antwortet er. „Fußball funktioniert als eine Klammer unserer Nation.“ Mich gruselt. Ich erinnere mich, dass 1990 mit den Krawallen zwischen den Hooligans von Roter Stern Belgrad und Dinamo Zagreb etwas begann, das viele Kroaten noch heute als „Befreiungskampf“ bezeichnen und von dem wir heute wissen, wie es in Srebrenica endete.

Gibt es denn gar keine Versöhnung? „Ach weißt du, die Kinder in der Nachbarschaft spielen noch miteinander – Kroaten, Serben, egal – es sind Kinder. Aber wenn sie so etwa 13 Jahre alt sind, erkennen sie, was deren Eltern uns angetan haben. Und dann beginnt der Hass. Es gibt keinen anderen Ausweg, damit umzugehen.“

Gibt es keine Bewältigung? Eine Form der Erinnerungskultur, die hilft, anders damit umzugehen als immer nur weiter zu hassen? „Es gibt Gedenktage – bombastische, nationalistische Veranstaltungen. Ein Rausch, ein nationalistisches Kollektiverlebnis. Aber dann ist wieder alles vorbei und nichts hat sich geändert. Verstehst du?“

Ich begreife eins: Wenn ich „Vergebung“ sage, versteht er „Vergessen“ – und das will und kann er nicht. Seine Generation ist noch viel zu nah dran am Horror. Joachim und ich, wir erzählen beide von unseren Eltern und wie deren Kriegserlebnisse auch unsere Leben zutiefst prägten. Unsere Gesichter bleiben im Dunkel. Wir wagen nicht, uns gegenseitig in die Augen zu schauen. Unsere Seelen berühren sich kurz. Es schmerzt, als auch wir wunde Punkte offenbaren. Wie schnell Zerstörung geschieht. Und wie elend lang das alles braucht, um zu heilen.

Am nächsten Tag ist es wie ein Aufatmen, als wir durch Weinanbaugebiete und Ackerflächen radeln. Dass die Gegend eher langweilig ist, tut uns nach dem Elend der letzten Tage fast gut. Dann kommen die Hügel und es wird anstrengend. Zum ersten Mal krame ich meinen Bluetooth-Lautsprecher raus und nun helfen beim Bergauffahren motivierende Beats, während die Schussfahrten über die kurvige Straße mit Musik zum rauschhaften Genuss wird.

Unser einziges Problem: Wir haben Hunger! Käse haben wir vor der Abfahrt noch eingekauft, aber nirgends gibt es Brot. Auch Šarengrad, eines der letzten Dörfer vor der Grenze, ist wieder eins, das kriegszerstört in einer Art Zeitkapsel überdauert. Sogar das Café scheint mit Puppen statt mit Menschen bevölkert. Schon nach wenigen Metern schalten wir unsere laute Musik aus – irgendwie aus Pietät.

An der Grenze gibt es für uns hungrige Radfahrer keine Extrabehandlung. Wir reihen uns ein in die Warteschlange und gedulden uns in der prallen Sonne. Immerhin finden wir einen Mini-Supermarkt, wo es Brötchen gibt, die offenbar aus flauschiger Watte gebacken wurden. Ich teile meine Portion mit einer kleinen Katze und dann sind wir schon in Serbien und fliegen mit viel Rückenwind weiter Richtung Novi Sad.

Für die Statistik:

Tag 27: 13.08.2019
Dunafalva (Donaudorf) – Mohacs – Kopački Rit – Osijek
105 Kilometer

Tag 28: 14.08.2019
Osijek – Dalij – Erdut – Vukovar
55 Kilometer  

Tag 29: 15.08.2019
Vukovar bis Novi Sad
88 Kilometer. 400 Höhenmeter

TOTAL 1.967 Kilometer

Noch mehr Texte? Meine Bücher findet ihr hier: www.ulrike-blatter.de

Wenn ihr diesen Beitrag gelesen habt, versteht ihr vielleicht, warum wir auch nach zwanzig Jahren immer noch unsere Kinderprojekte in Bosnien unterstützen. Auch wenn die Kriegsfolgen eher indirekt spürbar sind, zerstören sie dennoch auch heute noch Familien oder hindern Kinder daran, ihr Potential zu entfalten. Diese Reise war ein Spendenlauf für unsere Kinderprojekte in Bosnien. Trotz Corona haben wir uns auch 2020 zu einem Spendenlauf entschlossen – diesmal zu Fuß. Alle Infos gibts hier oder unter @HolidayChallenge bei Facebook und Instagram. Danke fürs Spenden und Weitersagen! Wir sind gemeinnützig, eure Spenden sind steuerlich absetzbar.