Rezensionen

Rezensionen sind das Brot des Künstlers ;-)  – hier eine kleine Auswahl …

Rendezvous mit dem Tod und weitere unheimliche Kurzgeschichten

F. Holle schreibt auf amazon, vollständiger Text – hier:

Die Autorin spielt mit der Fantasie ihres Publikums, der sie – angenehmerweise – sehr viel Platz einräumt, um sie am Ende zu übertreffen. Auf subtile Weise [...] entwickelt sich das unheimliche Geschehen fast nebenbei. Die Monster und Dämonen, wenn sie überhaupt nötig sind, kommen erst ganz am Schluss. Rendevouz mit dem Tod ist eine Sammlung von Geschichten, die man mit hohem Genuss bei einer guten Tasse Tee an düsteren Tagen am Kamin lesen kann … wobei der Tee garantiert kalt wird.

verliebt.verlobt.tot!

manitou schreibt auf thalia.de, vollständiger Text hier:

Was ist das stärkste Motiv für Mord? Rache! Damit beginnt der Band mit Geschichten von Ulrike Blatter (und einigen anderen) und damit endet der Band. Männer, nehmt Euch in Acht vor Frauen, die Ihr mal enttäuscht habt! Wenn Frauen sich rächen, bleibt Ihr auf der Strecke. Die Autorin lässt Ihre Figuren morden, was das Zeug hält. Und wie es bei Krimikurzgeschichten sein sollte, gibt es immer einen überraschenden Kick, selbst in den Miniaturen.

verliebt.verlobt.tot!

Gabi R. schreibt auf amazon, vollständiger Text hier:

Aufgrund meines Alters und Beziehungsstatus dachte ich, alles über die Liebe und das Rundherum zu wissen, aber
Nein! Ulrike konnte mir doch noch was beibringen und ich komme gerne in Notfällen darauf zurück.

verliebt.verlobt.tot!

Rezension auf thalia.de:

Es gibt ja viele Krimis, in denen eine Ehefrau mit dem bösen Gatten kurzen Prozess macht. Aber so kunstvoll wie in diesem Buch wird der Gattenmord selten zelebriert. Und aufgepasst: Nicht alles, was wie ein Mord aussieht, ist tatsächlich einer. Fünf Sterne ohne Einschränkungen!

verliebt.verlobt.tot!

Andrej M. schreibt auf Weltbild.de:

Ulrike Blatter legt hier eine Krimisammlung vor, die geradezu unheimlich authentisch ist. Unglücklich verliebt, Eifersucht oder die einzig wahre und ganz große Liebe, die man durch Zufall trifft? Kennen wir das nicht alle? Aber wer traut sich schon den Herzallerliebsten in den Knast zu bringen, weil dies der einzig sichere Ort auf Erden ist? Ulrike Blatter kann auch blutig, aber nicht nur. Einmauern ist auch eine saubere Sache. Schwarzer Humor und Gänsehaut sind hier inklusive. Und das ein oder andere kann man/frau vielleicht doch mal ausprobieren?

 

Diagnose Mord – Medizin mit garantiertem Gänsehautfaktor!

Rezension auf der ‘Mopsmaschine’ – dem preisgekrönten Literaturblog von ‘Bruder Lustig’

[...] Die Leser werden sich zu Recht fragen, ob hier mit den Autoren die Phantasie durchgegangen ist. Zur Klärung bieten 18 pointierte Essays zu jedem Krimi erstaunliches Hintergrundwissen. Die Themenpalette bietet ebenso Einblicke in den Alltag menschlicher Versuchskaninchen wie auch in die Gedankengänge eines (im wahrsten Sinne des Wortes) durchgeknallten Rechtsmediziners. Stilistisch wird ebenfalls eine große Bandbreite geboten: Vom liebevoll gezeichneten Vintage-Krimi mit Sherlock Holmes bis hin zum gnadenlosen Kurz-Thriller rund ums Klonen. Mehrere positive Rezensionen in deutschen und schweizerischen Ärztezeitungen sprechen für sich – Ulrike Blatter ist hier der Balanceakt zwischen Fiktion und Fakten gelungen. Mit spitzer Feder zeigt sie auf klaffende Wunden unseres Gesundheitssystems und schafft es gleichzeitig mit hintergründigem Humor zumindest einen Notverband anzulegen.

Diagnose Mord – Rezension von “Arzt mit Humor”

Autor: Christoph Krause

[...]  Sowohl  den  geneigten  Leser  als  auch  das  versierte  medizinische  Personal  dürften  beim Lesen  Freude  und  einige Augenblicke des  Nachdenkens  ereilen.  Immer mit  der  Gefahr  in  die  Hypochondrie  abzurutschen,  wenn  die  Grenzen der Wahrnehmung zwischen  Krimi  und   Essay verschwimmen.   Schließlich   erleiden   sieben   von   1000   Menschen   in   ihrem  Leben   eine   wahnhafte   Episode,   klärt   Frau   Blatter  den   Leser  auf.  Der   gestresste   Arzt  dürfte   sich   jedenfalls   auf   die   eine   oder   andere   Art   und   Weise   in   dieser   Anthologie  wiederfinden.  Schließlich  sind  sie  es,  die  als  Halbgötter  in  Weiß  über  Leben  und  Tod  entscheiden. mehr auf: Arzt mit Humor

 

Diagnose Mord – ein wahrhaft mörderisches Vergnügen!

Autor: Harry Sochor, www.wildere-welten.de

Die Autoren, darunter Trägerinnen und Träger renommierter Auszeichnungen, beleuchten die Themen Kriminalität und Medizin aus den verschiedensten Blickwinkeln. Die Bandbreite der Motive reicht von Racheaktionen für tatsächlich oder vermeintlich verpfuschte Operationen bis hin zu reiner Neugierde oder der perversen Lust am Töten. Besonders eindrucksvoll bleibt beim Lesen Wolfgang Schülers “Der Aufschlitzer” im Gedächtnis haften. Der Autor greift das Thema Jack the Ripper, jenes legendären Prostituiertenmörders im viktorianischen England, auf. Es gelingt ihm, die Geschichte – obwohl schon vielfach erzählt – kurzweilig zu präsentieren und in die Storyline gleich mehrere überraschende Wendungen einzubauen.

Genau diese überraschenden Wendungen sind das absolute Markenzeichen der 18 Autoren. Denn in jeder Geschichte gibt es eine davon – sei es bezüglich des Täters oder seines Motivs –, die das Gelesene in einem komplett neuen Licht erscheinen lässt. Teilweise sorgen die Storys für Gänsehaut, teilweise zaubern sie ein Schmunzeln auf das Gesicht des Lesers. Dieses gefriert jedoch schnell, sobald das Essay von Dr. med. Ulrike Blatter, welches jede Geschichte begleitet, erreicht ist. Die Co-Herausgeberin streut darin Informationen aus dem Medizinbetrieb sowie der Kriminalistik ein oder beleuchtet das Thema der Geschichte aus einem anderen Blickwinkel. Dabei wird dem Leser klar: Selbst wenn die Geschichte den hintersten Winkeln der Fantasie entsprungen ist, bewegt sich der Autor näher an der Realität als dem Leser lieb sein kann.

Eine gut servierte Geschmackssache

Inhaltlich sind die einzelnen Geschichten sicher reine Geschmackssache, was angesichts der thematischen und stilistischen Vielfalt nicht ausbleibt. Doch die Figuren, vom perversen Professor, der mit menschlichen Klonen experimentiert, bis hin zur Giftmörderin, die ihre Liebhaber vergiftet, ausstopft und konserviert, entführen den Leser in ihre Welt und ihr Denken und bergen allemal spannenden Stoff zur Unterhaltung. Gut erzählt und handwerklich gut geschrieben sind sowohl die Storys als auch die Essays.

Fazit:

Mit “Diagnose Mord” hat der Buchvolk-Verlag eine ganz besondere Perle der Kriminalliteratur in seinem Programm. Die Herausgeber und Autoren beweisen: Der Krimi lebt und bleibt spannend – erst recht abseits der ausgetretenen Pfade von Tatort, Agatha Christie oder Sir Arthur Conan Doyle. Den Vergleich mit den Größen des Genres braucht jedenfalls keiner der an “Diagnose Mord” beteiligten Autoren zu scheuen.

Nessa Altura / Ulrike Blatter (Hrsg.), Diagnose Mord
Buchvolk-Verlag Zwickau, 1. Auflage 2014

 

Rezension von ‘Vogelfrau’ aus dem Deutschen Ärzteblatt: Vielversprechendes Debüt!

Rezension von ‘Der Mann, der niemals töten wollte’ im Blog “Lesendes Katzenpersonal”

 

Rezension von ‘Nur noch das nackte Leben’ aus dem Nordkurier. Zum Vergrößern bitte anklicken!

Nordkurier nur noch das nackte leben

Rezension von ‘Nur noch das nackte Leben’ auf see-online: Nicht nur ein nackter Krimi

Rezension von ‘Nur noch das nackte Leben’ auf lovely-books (Fabella): 

Wer hier einen normalen Kriminalroman erwartet, der ist auf der falschen Fährte. Und gerade das macht dieses Buch aus denke ich. Obwohl es der dritte Teil einer Triologie ist, hatte ich nicht das Gefühl, ich hätte die ersten beiden Teile lesen müssen um diesen hier zu verstehen. Ulrike Blatter schafft es, einen in sich geschlossenen Roman zu schreiben, der keine Fragen offen läßt. Wer ein Freund des nicht alltäglichen Krimis ist, dem ist dieses Buch wirklich zu empfehlen.

Rezension zu “Der Mann, der niemals töten wollte” auf amazon:

Geschickt sind die Ermittlungen um die Ermordeten mit der Entführung des Mädchens in einer parallelen Handlung verflochten. Die bluttriefenden Details bei der Leichenschau hätten auch ohne diese Konkretheit ihre Wirkung gezeigt, wie auch viele weitere kriminaltechnische Details passend in den Text eingeflossen sind und den Eindruck von Expertenwissen erwecken.

Als angenehm habe ich das Sprechen der handelnden Figuren empfunden, die teilweise im Dialekt oder mit osteuropäischem Akzent ihre Sätze hervorbrachten. [...] Auf das Thema des Buches ist bereits hingewiesen worden, aber die besondere Herangehensweise an die Problematik des Balkankrieges, an die Schicksale der Flüchtlinge, an die Schilderung der Kriegsleiden bosnischer Soldaten ist ein ausdrückliches Lob wert. Dadurch wird der Krimi einer, der auch zum Nachdenken anregt.

Rezension zu “Der Mann, der niemals töten wollte” auf amazon:

Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass sich das Buch förmlich von selbst gelesen hat.

Rezension zu “Die Vogelfrau” auf amazon, ganzer Text hier:

Ulrike Blatter startet mit „Die Vogelfrau“ ihre Reihe um Kommissar Bloch. Er ist ein Kommissar, der trotz oder gerade wegen seiner Macken und eigenbrötlerischen Art überaus menschlich ist. Ein Mann, der nicht alles kann und alles im Griff hat, sondern auch immer mal wieder über sich selbst stolpert.
Zur Mitte hin glaubt man das Ende zu erahnen, und man ist Auflösung wirklich schon ganz nah. Doch das vollständige Ausmaß der Hintergründe offenbart sich doch erst ganz am Schluss. Die Autorin versteht es, den Leser mit fein dosierten Häppchen bei der Stange zu halten.
Fazit: Lesenswert und der Roman macht Appetit auf mehr.

Rezension zu “die Vogelfrau” auf amazon:

DIE VOGELFRAU war für mich tatsächlich ein “mörderisches Vergnügen”, wie es die Werbung versprach. Die ausgewählte, lebendige Sprache von Ulrike Blatter fing mich sofort ein und trug mich durch die Geschichte. Die Hauptfiguren berührten mich mit ihren ausgefeilten Charakteren und wirkten glaubhaft. Der Krimi war spannend und fesselnd, spielte in einem interessanten Umfeld. Ich las ihn mit viel Freude. Was will ein Leser mehr?
Dies war mein erstes Buch von ULRIKE BLATTER, aber nicht mein letztes.